Ausbau- und Sanierungsprogramm der kommenden fünf Jahre

Instandsetzung der Reka-Quellleitung und Sanierung der Reka-Quellstube 2009/2010
Eine Hangrutschung im September 2009 hat die Reka-Quellleitung auf einer Länge von ca. 80 lfm. zerstört. Da die Reka-Quelle die wichtigste Quelle des Verbandes ist, wurden umgehendst Maßnahmen zur Wiederherstellung gesetzt. Nach Einholung sämtlicher Bewilligungen konnte schließlich am 23.11.2009 mit den Instandsetzungsarbeiten durch die Firma Mörtl-Bau begonnen werden und bereits am 22.12.2009 konnte die Reka-Quelle wieder provisorisch in Betrieb genommen werden. Nach der Quellstubensanierung im Frühjahr 2010 wurde der Normalbetrieb wieder aufgenommen.

Die Projekte Druckerhöhung Mittewald und HB-St. Niklas Neubau sind in Planung und nach erfolgter wasserrechtlicher Bewilligung und Ausschreibung der Projekte, sollen diese noch im Jahr 2011/12 realisiert werden.

Druckerhöhungsanlage Mittewald
Da der Höhenunterschied zwischen dem HB Drobollach und dem Ortsnetz Mittewald nur ca. 18 – 25 m (je nach Lage der Gebäude) beträgt, kommt es immer wieder zu Druckproblemen bei der Versorgung der Ortschaft Mittewald. So kann aufgrund des geringen Drucks im Feuerlöschfall aus den Hydranten im Ortsnetz nicht genügend Wasser entnommen werden. Daher zählt der Bau einer Druckerhöhungsanlage in den wichtigsten Sanierungsprojekten der nächsten Jahre. Denn nur so kann die Versorgung der Ortschaft Mittewald mit Trinkwasser und im Feuerlöschfall mit ausreichendem Druck erfolgen.

HB-St. Niklas – Neubau – Vergrößerung und Leitungsverstärkung
Der HB St. Niklas wurde bereits im Jahre 1951 mit einem Fassungsvermögen von 60 m³ von der damaligen Genossenschaft St. Niklas (lediglich für den Ortsteil St. Niklas) errichtet. Diese Anlage ist 1973 von der damaligen Wasserleitungsgemeinschaft Faaker-See-Gebiet übernommen worden. Schließlich wurde auch der Ortsteil Graschitz an das Netz des Wasserversorgungsverbandes angeschlossen, wobei die Versorgung ebenfalls über den HB St. Niklas erfolgte. Mit dem Behälterinhalt von 60 m³ ist zwar die Trinkwasserversorgung, nicht jedoch die Feuerlöschversorgung im ausreichenden Maße gegeben.

Der desolate Bauzustand des HB St. Niklas ist schon länger bekannt und die gravierenden baulichen Mängel erfordern eine umgehende Sanierung bzw. Neuerrichtung. Da der bestehende Behälter für den Feuerschutz zu klein ist, wird ein Behälter mit einem mehr als doppelt so großen Fassungsvermögen (150 m³) errichtet. Die Versorgungsleitung vom Hochbehälter ins Ortsnetz wird für den Feuerlöschfall ebenfalls verstärkt bzw. ausgetauscht werden.